Montag, 24. November 2008

Der Ball ist rund...

... und ein Spiel dauert dreißig Minuten.
So einfach ist das doch, oder? Sieben Wochen trainierten wir Mädels von Siemens (auch genannt Sie-Chicks) nun schon fleißig und feilten an unseren Pässen, Torschüssen und Taktiken, um püntklich zu den Australian Corporate Games fit zu sein. Bei Wind und Wetter. Zu diesem Thema ein kleiner Exkurs. Melbourne zeigte sich am Wochenende nämlich äußerst solidarisch mit der deutschen Heimat. Es hagelte und stürmte und schüttete bei 13 Grad. Aber wir brauchen ja das Wasser.... seitdem sind wir nun glücklicherweise doch nicht zur Wasserrationierungsstufe 4 eingestuft worden, sondern bleiben bei 3A. Das heißt, wir dürfen weiterhin zu bestimmten Zeiten unsere Blumen gießen und in der Waschanlage das Auto waschen.
Aber das alles hilft einem ja nicht viel, wenn Samstag morgen unter diesen Umständen um acht Anpfiff der Australian Corporate Games ist. Dieses Turnier besteht aus verschiedensten Sportarten (Volleyball, Bowling, Laufen, Schwimmen, Football, ...) und findet einmal im Jahr in Melbourne statt. Zum Glück war unser Anstoß erst Sonntag und man war uns gnädig. Es windete, aber es blieb trocken. So versammelten sich also neun verschlafene Gestalten samt Anhängen und Schienbeinschonern im Albert Park, feuerten zunächst die Jungs an, um dann selber zur Tat zu schreiten. Vorrunde. Gegen die Medibank. Ja gut ähhh. Ich sag amal, da müssma besser werden, gar kein Thema, gell. 0:4. Und der Schwur, sich nie bei Medibank zu versichern.
Ein zweites Mal an diesem Wochenende gingen die Gedanken in Richtung Heimat - zu Hannover 96. Vollstes Verständnis.
Päuschen, Pläuschchen mit unserem Trainer Thorsten und schon gings weiter: gegen Deloitte. Unternehmensberaterinnen. Heieiei. Eklatante Lücken im Sturm, Mittelfeld und in der Abwehr machten unserer Torfrau das Leben schwer. 0:3. Zweite Niederlage. Die Motivation. Die Männer taten ihr Bestes, uns anzufeuern und hilfreiche Tips von der Seitenlinie zu brüllen. Good stuff, easy, easy. Nicht so schnell. Pressure. Defense. Wat denn nu? Mir wurde ganz schwindelig. Bei unserem letzten Spiel kam die liebe Sonne heraus und wir nahmen uns vor, alles nach vorne zu werfen, gegen die Mannschaft von Lonely Planet. Diese an sich praktischen und von mir höchst geschätzten Reiseführer kommen aus Melbourne - und kommen mir nicht mehr ins Haus. Mit 0:2 beschlossen wir das Kapitel der diesjährigen Corporate Games. An Erfahrung haben wir gewonnen. Nachdem wir die Männer bis ins Viertelfinale anfeuerten, ist uns nun auch die Zielvorgabe für das nächste Turnier klar: das Runde muss ins Eckige. Nun müssen wir das nur noch umsetzen. Genauso wie die Tatsache, dass wenn die Sonne scheint, man sich in Australien eincremen sollte. Aber gefeiert haben wir trotzdem.
Good stuff, ein schöner Tag mit lieben Kollegen und Freunden, und schwups ist man Mitglied einer Hallen-Frauen-Fußballmannschaft.
Umta-umta-umta-tätäräää, tätäräää........

Eure Änk mit der Nummer 8.

Dienstag, 18. November 2008

Für das Protokoll

Samstag früh um viertel vor vier fiel mir ein, ich müsste doch mal am Tullamarine Flughafen nach dem Rechten sehen. Taxi bestellt, 131008 (leider kann ich keine Musik dazu abspielen, ansonsten könntet ihr euch alle auch diese wunderbare Nummer ganz leicht merken, 131008 - Silvertop Taxis, why wait.... ), zur Southern Cross Station gedüst, den Skybus erwischt und ab gehts. 6:40 Uhr Abflug nach Cairns, Queensland. Es wurde aber auch Zeit, einen weiteren Bundesstaat des Landes zu erkunden. Noch viel mehr an der Zeit war es, Sarah und den Kreisligafußballer Gunnar dort in die Arme zu schließen! Hurra! Lange war es her, seit wir an Silvester in der Heimat das neue Jahr zusammen begossen hatten. Welch Wiedersehen!! So zogen wir los, um den Hippie Camper der beiden für ihre bevorstehende Reise entlang der Ostküste in Empfang zu nehmen. Bei dem Vermieter war erstmal alles no worries, bis uns Heinrich, der deutsche Mitarbeiter, beim vom Hof rollen einen Strich durch die Rechnung machte. Er hielt uns an und begann, auf deutsch mit uns zu schimpfen. Bisher hatte er im Badener Dialekt Englisch probiert, dachte wohl, merkt ja keiner. Beim Schimpfen hat er sich dann lieber auf seine Muttersprache verlassen um uns sehr deutlich klar zu machen, dass unser Vorhaben "Highly illegal und mindestens 50.000 EUR kostet." Außerdem könne er sofort den Vertrag kündigen. Wir saßen zu dritt im Zweipersonen Camper. Bin ich also wieder ausgestiegen, alter Stinker. Hundert Meter weiter (ich konnte nicht wieder einsteigen, denn Heinrich passte auf) fand ich eine Autovermietung mit alten Autos. Die waren alle nett da und so kam es, dass ich für unser Wochenende meinen eigenen lilanen Flitzer bekam. Mit Alufelgen. Ha! Auf diesen Schock wurde erstmal gefrühstückt, geplaudert, geplaudert, geplaudert. Dann noch Schnäppchen Sonnenbrillen erstanden und los gings. Richtung Norden, Ellis Beach war unser Ziel. Das haben wir auch wohlbehalten erreicht, Gunnis Linksfahrversuche endeten erfolgreich auf dem Campingplatz, direkt am Meer. Herrlich türkises Wasser lud uns zur Abkühlung ein. Leider mussten wir uns mit Bier am Strand und einem Bad im Swimmingpool begnügen, denn Krokodile und ekelhafte Feuerquallen waren uns zuvor gekommen. Gemütlich klang unser erster gemeinsamer Abend bei Gegrilltem und kühlen Getränken am Strand aus.
Am nächsten Tag war nicht viel mit Ausschlafen, die beiden Neuankömmlinge wurden gleich australiengerecht eingenordet: um viertel nach sieben ging es bei 35 Grad und gefühlten 100% Luftfeuchtigkeit an der herrlichen Küste nach Norden, Port Douglas war unser Ziel. Dort erreichten wir pünktlich unseren Katamaran, der uns den Tag lang auf das Great Barrier Reef schaukelte. Bei Jack Johnson Musik, Sonnenschein und frischem Kaffee ließen wir die Seelen baumeln. Unser Gesprächsbedarf störte dabei die anderen vielleicht ein wenig, aber was solls. Man hatte sich viel zu erzählen... Dann kamen wir an den Low Isle an, einer Inselgruppe im besagten Korallenriff. Wir zogen furchtbar erotische Ganzkörperanzüge an, die uns gegen Quallen und Sonne schützten. Flossen, Taucherbrillen und Schnorchel dazu und Abmarsch. Den Kopf unter die Wasseroberfläche gesteckt und nicht schlecht gestaunt. Es offenbarte sich eine kunterbunte Korallenwelt mit Clownfischen, großen und kleinen Schildkröten, Riffhaien, riesigen Fischen, Seegurken, Rochen, .... wunderschön. Besonders die Schildkröten hatten es mir angetan. Leider hatte ich vergessen, meine Kamera wasserfest zu machen, aber an Weihnachten klappts bestimmt. Nach kurzem Rundgang auf der Insel (war in 5 Minuten erledigt) gings zurück zum Boot, Mittagszeit. Mahlzeit. Danach der zweite Schnorchelgang direkt vom Boot. Toll! Es folgte eine herrliche Rückfahrt, die wir dank unseres Gewissens in Sachen Hautkrebs (mit Namen Gunnar) fast unverbrannt überstanden. Wir hatten unseren Spaß mit einer merkwürdigen Mitreisenden, die wir mexikanisch Tortuga tauften. Komische Quaddel. Nach einem Rundgang durch das idyllische Fischer- und Feriendorf Port Douglas entschieden wir uns, den Grill ein weiteres Mal zu bemühen und erstanden für einen Spottpreis Haifischfilets und Riesengarnelen. Eine weitere Stunde Autofahrt und wir kamen in Wonga Beach an, Sarahs Wahl für diese Nacht. Wir sind uns nicht ganz klar geworden, in welche Kommune auf welcher Erde wir übernachteten, aber ganz normal war der Campingplatz nicht. Lustige Bewohner in komischsten Behausungen. Unweit des Daintree Nationalparks gelegen, direkt am Strand. Sarahs erste Versuche, uns einen Campingplatz zu ergattern wurden belohnt- wir bekamen den besten Platz überhaupt. 1A! Gut gemacht! Auch hier wieder die Warnung, nicht im Dunkeln zu baden, wegen der Alligatoren. Nicht im Dunkeln? Keine 1.000.000 Pferde kriegen mich zu irgend einer Tageszeit in dieses Gewässer, hatte ich doch meine Erfahrungen hiermit bereits in der Katherine Gorge im Northern Territory gemacht. Uaa! Nachts kühlte es sich überhaupt nicht ab, so dass wir schwitzend auf den nächsten morgen warteten. Nach ausgiebigem Frühstück und weiterem Informationsaustausch (es passiert aber auch immer so viel!) fuhren wir in den Daintree Nationalpark. Es ist ein riesiger Regenwald. Wir wanderten durch die Mossman Gorge, ein Fluss mit Wasserfällen in diesem Nationalpark. Umgeben von undurchdringbarem Grün, Lianen, riesigen Bäumen mit Luftwurzeln, Geräuschen wie im Urwaldhaus von Hannover und dem Plätschern des Flusses hatten wir eine urige Zeit. Bis Sarah ihren Fuß zur Abkühlung in eines der Wasserlöcher hielt. Und schrie. Ein Blutegel hatte sich an ihren großen Zeh angedockt. Hab ich schnell abgezogen. Judith, bitte melden, wenn wir hätten was beachten sollen. Ich habe von den beiden seit gestern nichts mehr gehört, aber ich gehe davon aus, dass Gunnar sein Skalpell stecken lassen konnte und die angedachte Amputation nicht durchgeführt werden musste. Es blutete zwar so, als ob das schon geschehen sei, aber Gott sei Dank wurden davon keine Krokodile oder Haie angezogen... Tapfer überstand Sarah unseren Spaziergang und kühlte ihren Zeh im Fluss.
Nach oberleckeren Smoothies (alles Kalte schmeckte herrlich!) war es Zeit, sich zu trennen. Sari und Gunni fuhren mit ihrem Mobil weiter in den Daintree Nationalpark und freuen sich auf weitere vier Wochen Wildnis in Australien. Ich hingegen düste mit dem lila Flitzer in Richtung Süden nach Cairns über ein paar Abstecher an einige Strände zurück.
Beim Einstieg ins Flugzeug dann noch ein bisschen was zum Schmunzeln. Kennt ihr den Film 'Meine Braut, ihr Vater und ich'? Die Szene, in der Ben Stiller versucht, ins Flugzeug einzusteigen, der einzige Fluggast ist und nicht einsteigen darf, weil seine Reihe noch nicht aufgerufen wurde? So in etwa ging es mir auch. Und das in Australien, aber vielleicht war Margot, die Flugbegleiterin auch nur ein weiteres Einwanderexemplar. Man denke an Heinrich.
Ein tolles Wochenende in den Tropen, leider viel zu schnell vorbei! Verrückt, wie unterschiedlich dieses Land doch ist.
Heute morgen hab ich schön verpennt, die Queenslandzeit will mir nicht so richtig in den Kopf. Weil die Kühe verrücktspielen, hat man dort nicht die Sommerzeit übernommen. Na, eine Stunde länger schlafen kann ich gut!
Ich freu mich schon, wenn ich in drei Wochen die beiden Urlauber in Melbourne empfangen kann. Dann geht das Gequatsche weiter... jippii!
Seid ganz lieb gegrüßt vom Ende der Welt, eure Änk.

Montag, 10. November 2008

Damals [Back in the good old days] …

Freitag abend, Melbourne, 19:00 Uhr, 15 Grad, es regnet in Bind-oder Wollfäden, sehr windig. Nina, Troy, Steffi und Anke brechen auf, auf unsere lang geplante Wanderung durch den Wilsons Promontory Nationalpark, dem südlichsten Zipfel vom australischen Festland. Grundsätzlich hatte ich den Park mit seinen Einwohnern schonmal am Anfang meiner Zeit besucht (ich verweise auf entsprechende Bilder und Berichte weiter vorne). Nach einem halben Jahr Australien hatte man mich nun soweit: Anke geht wandern und zelten übernacht. Juhu. Die schönsten Strände Victorias erschließen sich nur so, sagt mein Reisefuehrer (und Kollegen). Wie oben beschrieben, war das Wetter so, wie ich es mir ungefähr vorstellte. In trockenen 10 Minuten bauten wir in Tidal River nachts um halb zwölf unsere zwei Zelte auf. Huch, das geht schnell! Und leicht! Wow. Erstaunen. Nach einer kalten Nacht erwachte ich von rupfenden Geraeuschen links neben meinem Ohr: ein Wombat beim Frühstück. Klamm und kalt frühstückten wir Porridge mit Wasser, umgeben von nervenden Rosellas, und beratschlagten, was z tun sei. Bleiben und laufen oder kneifen und nach Hause in die warmen vier Wände? Eine heiße Dusche und einen Kaffee später befanden wir uns auf dem Weg: die Entscheidung war gefallen und wir wanderten los, durch Victorias größten Nationalpark, auf dem so genannten Great Prom Walk. Durch Regenwald, hoch und runter, bis wir zur Mittagspause nach einem langen Bretterweg auf einmal wie Robinson Crusoe in der Sealers Cove ankamen. Der Himmel riss auf und die Sonne begann zu scheinen. Wir mussten unsere Augen vor der Sonne und dem weißen Strand nach dem dunklen Regenwald ein wenig schützen. Ich kam mir vor, wie im Paradies. Schnell die Rucksäcke ab und die Vorräte um einige Peanutbuttersandwiches bei dieser tollen Aussicht erleichtert. Troy blies zu baldigem Aufbruch und wehrte unsere Fragerei nach der verbleibenden Länge der Strecke mit Witzchen ueber sein eingebautes Navigationsgeraet ab. (Der Arme, hat er ganz gut gemeistert, als Hahn im Korb mit jammernden Mädels…) Weiter gings, von einem Strand zum nächsten: war man unten am kühlen Nass angekommen, konnte man sich sicher sein, es am anderen Ende wieder hochlaufen zu müssen. So vergingen die Stunden, laufend, schwitzend, staunend ob dieser herrlichen Natur und mit Sicherheit der schönsten Strände, die ich bisher in Australien zu Gesicht bekommen habe. Gegen sieben Uhr abends erreichen wir leicht geplättet nach sieben Stunden Wanderung unseren Campingplatz an der Refuge Cove. Schnell noch ein paar Nudeln gekocht, Pesto sei gelobt, das Plumpsklo mit Wäscheklammernase überstanden und die Zähne im Bach geputzt. Dem Känguru gute Nacht gesagt und weggeknackt. Ratzepüüüüüüüh. Sehr gute Nachtruhe. Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass unsere Wasservorräte zu Ende waren. Leider durfte man das Bachwasser nicht trinken, wie eigentlich geplant, so dass wir es im Nudel-Pesto-Topf abkochen mussten. Mir ist Zitronentee immer noch lieber als Geschmackrichtung, aber wenn man gar nichts mehr hat, trinkt man auch lauwarmes Pestowasser. Bergauf gings, immer wieder belohnt von paradiesichen Ausblicken bei strahlendem Sonnenschein und zwei Stunden später kamen wir am schönsten Strand der Welt an: Little Waterloo Bay. Niemand dort, außer uns, den Möwen und den Raben, die uns traditionsgemäß um einige Vorräte erleichterten. Was für eine Mittagspause! Troy nahm ein Bad im kristallklaren, türkisblauen Wasser. Ich wollte auch, aber es war kalt! *DaumenundZeigefingereinenhalbenmilimeterauseinanderzeig* Außerdem: Man musste weiter. In strammem Tempo bogen wir leider von der herrlichen Küste ab, zurück ins Landesinnere. Nina und ich waren in der Zwischenzeit bei Grundsatzdiskussionen gelandet, den Weltschmerz und kaputte Waden betreffend. Endlich kamen wir zur grossen Weggabelung, an der sich viele Wege nach Rom treffen. Dort machten wir bei mittlerweile heißem Pestowasser die Entdeckung, dass Tidal River noch 11,4 km entfernt war. Waaaaaas? Schnell weiter. Durch tiefen Sand erreichten wir Oberon Bay auf der anderen Seite des Parks (Westen) und stiefelten ein wenig mutlos bei sengender Sonne ueber den kilometerlangen Strand. Steffis Blasen platzten, meine Hüftknochen scheuerten sich unter dem Rucksack auf und Nina’s Taschentuchverbrauch erreichte ungekannte Dimensionen. Selbst der fitte Troy war leicht lädiert und fertig mit der Welt.
Nochmal Pause und die Albatrosse beobachtet, die lustige Turnübungen vor unseren Augen veranstalteten. Die letzte Etappe rief. Nochmal bergauf, um noch eine Landzunge, hoch, runter, Kängurus im Busch (und der Wunsch, ihnen einfach den Rucksack aufzusetzen und einen Klaps zu geben), hoch, Stolpersteine und endlich Norman Bay in Sicht, mit dem Tidal River Camping Platz dahinter. Die letzten zwei Kilometer mit dem Ziel vor Augen waren laaaaang; ich dachte, ich muss umfallen. Ich wäre gerne in die Fluten gesprungen, aber mein Durst war größer. Also schleppten wir uns zum nächsten Schlauch am Camping Platz und hängten uns darunter. Ich glaube nicht, dass ich in meinem Leben schonmal solchen Durst hatte, unglaublich! Völlig platt und leider mit Sonnenbrand schauten wir den Bewohnern von Tidal River beim Barbecue zu, unfähig, uns zu rühren. Nach einer halben Stunde schweigendem Keksverzehr verluden wir ächzend unsere Rucksäcke in das Auto und sagten dem einzigartigen Wilsons Prom gute Nacht. Es war wieder 19:00 Uhr geworden. Nach 40km wandern in der Wildnis lechzten wir alle nach Erfrischung, die wir dann in Leongatha am Weg nach Melbourne endlich fanden. In Form von Riesen-Pizzas und frisch gezapften Bieren. Cheers! Am nächsten Morgen erwachte ich um Jahre gealtert. Aua, meine Schultern, aua, meine Hüften, aua, meine Knie... wie gut, dass ich ohnehin schon einen Termin beim Chiropraktiker vereinbart hatte. Der hat mich wieder hingebogen, alter Knochenbrecher.
Was für ein unglaublich schönes Wochenende. Meine erste Wander-Camping-Erfahrung in Australien – unvergesslich, schön, wild und sportlich. Solche Strände muss mir Queensland nächstes Wochenende erstmal bieten.
Es bleibt die Lust nach mehr, oder kann ich dieses Land verlassen, ohne seinen südlichsten Punkt mit Leuchtturm zu Gesicht bekommen zu haben?
Sonnenverbrannte Grüße aus Melbourne von Eurer Änk.


PS: Ein Fotoalbum folgt. Nun hat es sich nämlich gerade von 32 Grad auf laue 26 abgekühlt und es ist Zeit, das Bett zu besuchen. Gute Nacht.

Dienstag, 4. November 2008

The celebration that stops a nation

Heute war nun der große Tag: Melbourne Cup Day. Man ließ die Arbeit ruhen, die Sonne schien und die Hottis waren in Rennlaune. Für zwei Minuten hielt das Land die Luft an, 107 Tausend Mitbürger und Mitbürgerinnen verfolgten das Rennen hautnah am Flemington Racecourse, die Kassen der Wettbüros klingelten und ... schon war alles vorbei. Viewed mit der Nummer 10 hat die 3.200m als erster zurückgelegt, zusammen mit seinem Fliegengewichtsjockey. Ich hatte ja auf Master O'Reilly gesetzt (und dafür mitleidige Blicke geerntet, aber der Pub bei mir um die Ecke heißt auch so und der ist gut) mit der Nummer 2. Mist. Auf diese Aufregung musste erstmal gegrillt werden.

3-2-1, go! Sonnige Grüße von Eurer Änk.

PS: Ganz frisch aus dem Druck: neue Bilder im Melbournealbum sowie ein neuer Ordner für die Botaniker.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Treuepunkteprogramm

Ihr kennt das ja: Payback, Happy Digits, Flybuys und Co. Die machen auch vor Australien nicht halt. Aber was soll man sammeln? Heute hat sich das ganz von alleine für mich entschieden für meine Zeit im Land der Kängurus. Ich sammele Treuepunkte bei der australischen Verkehrbehörde. Antonia hatte hiermit schon sehr viele Erfahrungen gemacht - nun bin ich auch mal beigetreten. Also billig ist die Aufnahme nicht.

Wir hoffen, dass die aktuellen Bonus-Sommerprämien unseren Geschmack treffen und sind in freudiger Erwartung von Grillzangen, Sportjacken oder Navigationssytemen.

Zügige Grüße von eurer Änk.

Montag, 27. Oktober 2008

Ja ja ja – jetzt wird wieder in die Hände gespuckt

Gelegentlich werde ich gefragt, ob ich denn eigentlich zum Urlaubmachen hier sei. Neiiiiiin. Vier bis fünf Tage die Woche bin ich tatsächlich damit beschäftigt, die Siemenswelt in Australien auf Trab zu halten (oder sie mich).
Der Alltag. Er hat auch hier ziemlich schnell Einzug gehalten.
Der Tag beginnt auch in der südlichen Hemisphäre mit dem lästigen Wecker, dessen Wiederholfunktion ich immer noch sehr zu schätzen weiß. Die erste Telefonkonferenz nach Deutschland mit Torsten begleitet Frühstück und Zähneputzen. Dann, immer zu spät, geht die Reise los in Richtung Bayswater, zur Siemens Landesgesellschaft. Das ist ein so genannter Stadtteil von Melbourne, ungefähr 25 km von mir weg. Klingt nicht schlimm – ist es aber. Der Verkehr in Melbourne ist einfach fürchterlich. Ihr müsst euch das so vorstellen: zweispurige Straße, rechte Spur – Parkspur, linke Spur – Tram. Nun könnte man sich fragen, wo man dann als Autofahrer bleibt. Die Lösung ist einfach, aber extrem nervig. Man fädelt sich schön hinter der Tram ein. Die Yarra Trams haben leider die Angewohnheit, alle 100m zu halten. Einmal vor der Kreuzung, einmal dahinter. Manche Stationen sind so dicht beieinander, dass das Ende des Zuges noch nicht abgefahren ist, der Vorderteil aber schon an der nächsten Haltestelle steht. Ist man Passagier in den Zügen, findet man es furchtbar gemütlich (wenn man Zeit hat), ist man Autofahrer, entwickeln sich ungekannte Hassgefühle und ich schimpfe vor mich hin wie so ein Rohrspatz, auf Deutsch und auf Englisch. Und das schon morgens um acht. Einziger Vorteil: ich kann ausgiebigst meine Lieblingsradiosendung verfolgen, Two Women and a Metro, 101.1. Ein kleiner Lichtblick zwischen den grauen Wolken in meinem Kopf. Ich bin am Ende jeden Morgens also um Jahre gealtert aber wenigstens bestens informiert. Nachdem die High Street mit dieser beschriebenen Verkehrsführung (und unzähligen Brautmodeläden, die wenigstens schön was zum Schauen im Stau bieten und seit diesem Wochenende auch endlich neu dekoriert haben) nach ungefähr einer halben Stunde hinter mir liegt (und damit auch die ersten 7km meiner Reise), biege ich ein auf die Summerhill Road. Die hab ich mir ausgesucht, weil sie keine einzige Ampel hat. Sie ist ungefähr 800m lang. Eine dermaßen lange Strecke ohne Ampel ist etwas Besonderes, auf meinem Arbeitsweg befinden sich nämlich in Summe 52 davon. Auf dem Burwood Highway sollte es dann schneller gehen, man befindet sich ja schließlich auf dem australischen Äquivalent zur Autobahn. Ich verweise auf die oben beschriebene Verkehrssituation. Anderer Name, gleiches Spiel. Meine Nerven. Dazu ist man als deutscher Autofahrer auch deutlich anderen Fahrstil gewohnt als der Australier. Gelassen läufts….. grrrrr! Durch alle 40km/h Zonen an den Schulen hindurch (in denen Aufpasser in gelben Warnwesten wie wild auf Ampel-Fußgängerknöpfe drücken, damit die Kleinen und alle anderen potentiell gefährdeten Mitmenschen auch wohlbehalten an der Schulbank und beim Frisör ankommen). Endlich, nach einer knappen Stunde. Das Ortsschild verkündet: Welcome to Bayswater, Neighbourhood Shopping at its best! Wenn man gerne Autoreifen, Bremsbeläge oder Farbeimer kauft, dann ist man in diesem Ort richtig. Am Ortsausgang in Richtung Dandenong Nationalpark trifft man dann auf bekannte Gebäude.
Auch ohne Schild wäre jedem Siemensianer klar, man ist zu Hause. Siemens Ltd., Mountain Hwy, Bayswater, Australien. Da sitzen wir nun, globale, riesige Firma, in mitten von Autowerkstätten, an den Bergen Melbournes, eine Stunde von der Innenstadt entfernt. Nachdem ich glücklich mein Mobil auf dem Parkplatz abstellen kann und schnell an den Platz gehuscht bin, brühe ich mir erstmal den ersten Instant-Kaffee des Tages. Dann werkelt man so vor sich hin, macht ein paar Witzchen mit den Kollegen und trinkt noch ein bisschen mehr Kaffee. Es ist unglaublich leise in den Großraumbüros. Wahnsinn!
Ich bin wieder bei den zentralen Finanzen gelandet, im Controlling. Wir machen dort genau das Gleiche, was wir damals bei Com in München für die Zentralen gemacht haben. Zentrales Ergebnis, Bilanz und Cashflow, aber für alle Zentralabteilungen und längst nicht so organisiert. Weil ich das schon so gut kenne, konnte ich gleich richtig mitmachen und tatsächlich das Ein oder Andere aus Deutschland verwenden, denn diese Abteilung existiert hier noch gar nicht lange. Generell bin ich erstaunt über die Hemdsärmeligkeit in der täglichen Arbeit. Aber so ist das wohl, wenn man nur einen Bruchteil an Ressourcen zur Verfügung hat und täglich neue Abfragen aus Deutschland eintreffen. Wenn ich noch einmal eine email von Remaining Business auf den Tisch kriege, oder Abfragen von Corporate Communications …. (mit den besten Grüßen an meine lieben ehemaligen Kollegen). Wir sitzen viel weniger in Meetings als in der Heimat und mühen uns mehr mit SAP und Excel. Ich kann viel lernen und habe auch Glück mit meiner Chefin und meinen Kollegen. Meine Chefin ist der Überzeugung, ich solle in dem Jahr möglichst viel sehen und mitnehmen. Ich werde also überall mit hingeschleppt, werde überall vorgestellt, darf mir alles anschauen und mitwerkeln und konnte sogar schon Vorstellungsgespräche von der anderen Seite des Tisches führen. Kann mich überhaupt Null beklagen. Wenn ich in Urlaub gehe, weiß der halbe Laden irgendwie, wo ich bin und will hinterher Bilder sehen. Verrückt! Letzte Woche hatte ich mein australisches Mitarbeiter-Feedback Gespräch (EFA). Damit hatte ich nicht gerechnet, aber umso mehr hat es mich gefreut.
Unser Team besteht aus einer Australierin (meine Chefin Roz), einem Kroaten (Ken), einem Singapuri (Wenig Kee) und einem Sri Lankaner (Ravi). Dazu noch eine Chilenin (Marcella) und diverse Deutsche. Es ist ein lustiges Sprachen- und Kulturwirrwarr in diesem Haufen!

Um 12 Uhr, da kann ich meine Uhr nach stellen, stehen Barry und Stefan vor meinem Tisch mit hungrigen Mägen. Auf zu Werner’s, der Kantine und Café auf dem Standort. Dort trifft man sich zunächst einmal noch mit weiteren bekannten Gesichtern an den Mikrowellen in der Siemens Musterküche. Das Essen in der Kantine ist zwar gut, aber ganz schön fettig. Also stelle ich mich hin und koche vor. Fleißig in Armen-Tupper abgefüllt und aufgewärmt. Während des Essens bemühen sich meine Kollegen, mir alle australischen Feinheiten des Lebens beizubringen (wir sind im Moment gerade bei den Cricketregeln, das dauert etwas länger). Es folgt das Quiz des Tages aus der Tageszeitung von Thelma, allgemeiner Tratsch und Klatsch sowie meine Reiseplanungen und die Stunde Nichtstun ist viel zu schnell vorbei, besonders wenn man sie nun draußen bei herrlichen Temperaturen genießen kann. Zurück im Gänsemarsch. Noch ein bisschen Termine, emails und telefonieren, ein bisschen Exceltapeten entwerfen, endlich mit Deutschland telefonieren und bekannt geben, man könne unmöglich die gesetzten Termine einhalten und schon ist Feierabend. Wobei das auch erst seit ungefähr vier Wochen so ist. Die ersten Monate hatten wir unglaublich viel zu tun mit Budgetrunden, SLA Verhandlungen, Siemens Neuorganisation und und und. Jede Hand wurde gebraucht, so dass ich meistens nicht vor 19:00 und später das Schiff verlassen konnte. Wie gut, dass ich bei mir um die Ecke einen Supermarkt mit rund-um-die-Uhr-Öffnungszeiten hab. Mittlerweile ist es ruhiger geworden und ich habe auch etwas von meiner deutschen Arbeitsweise in einer Schublade versteckt. Ansonsten kann man nämlich auch schnell durchdrehen, mit der australischen Einstellung „no worries“. So habe ich nun auch kein besonders schlechtes Gewissen mehr, wenn ich um fünf die Kiste ausmache und gen Heimat düse. Die Arbeitszeit nehmen die Australier sehr genau und sind auch furchtbar emsig, aber nur von 8:30-17:00. Dann ist der Krieg schnell vorbei. Dafür haben alle ein Privatleben und das ist ihnen wichtig. Eigentlich eine schöne Einstellung.
Einmal im Quartal wird mittags gemeinsam gegrillt und jeden Freitag gibt’s ab fünf Feierabendbier. Die Chefs der Landesgesellschaft sind sehr präsent und jederzeit ansprechbar. Sie sind offen und diskutieren gerne. Es macht einfach Spaß, in einer kleineren Organisation zu arbeiten, in der fast jeder jeden kennt.
Nach Feierabend gehe ich manchmal mit meinen Kollegen noch in den Dandenong Nationalpark, ein wenig Sport machen, wir spielen Fußball in einer Mädelsgruppe oder ich renne um den See im Albert Park. Ansonsten lädt der Balkon ein zum Entspannen und die Innenstadt für diverse andere Aktivitäten. Donnerstags sind die Geschäfte alle lange offen. An anderen Tagen ist um fünf auch dort Schicht im Schacht. Auch oft ausgeübte Freizeitbeschäftigung: Wäsche waschen (das ist in meiner australischen Top-Lader Maschine eine ganz schöne Prozedur, die aufwandsmäßig dem frühzeitlichen Waschbrett sehr nahe kommt. Aber mittlerweile weiß ich, welche Zusätze und welche Einweichdauer welche Wäsche braucht, so dass ich das Gefühl hab, es wird ein bisschen sauberer. Aber wer mich ein bisschen besser kennt, der weiß, wie sehr ich meine wertvolle Siemenswaschmaschine vermisse... *Torstenhabsieseelig*), putzen, einkaufen, bügeln und nach Hause telefonieren. Der Alltag.
Und dann geht ein Tag am anderen Ende der Welt viel zu schnell zu Ende und Anke kriecht in ihr Bett. Wenn ich Glück hab, dann bin ich vor meinem schnarchenden Nachbarn in der Falle. Dank der Pappbauweise und der Einfachverglasung ist meine Wohnung nicht gerade leise und meine Nachbarn sind sehr nachtaktiv. Wenn nicht geschnarcht wird, dann gestritten (mit Vorliebe um 4:30 morgens) und wenn sie nicht streiten, dann kommt garantiert der Müllwagen vorgefahren oder aber die Bauarbeiter auf der Baustelle gegenüber beginnen ihren Arbeitstag mit Kranaufstellen und Gejohle. Herrje. Wie gut, dass es Oropax gibt.
Der nächste Tag beginnt auch in der südlichen Hemisphäre mit dem lästigen Wecker…
Feierabendgrüße an diesem Montag aus Australien von Eurer Änk.

PS: Manchmal hab ich Glück und es bietet sich mir folgendes Bild zum Frühstück:

Sonntag, 19. Oktober 2008

Auf den Spuren der Kolonialherren…

… wandelten wir dieses Wochenende. Projektmanagement ist alles und so hatten wir alles minutiös durchgeplant, um schlussendlich angehübscht mit Schnittchen am Caulfield Racecourse einzulaufen. Wir befinden uns jetzt im Melbourne Spring Carnival, jener Jahreszeit, in der wöchentlich teure Pferderennen ausgetragen werden, begleitet von Modenschauen und vielen, vielen Feiern.

6:40 morgens: Mein Wecker klingelt (nicht nötig, weil mein schnarchender Nachbar mich schon geweckt hatte, aber das muss ich euch ein andermal erzählen).

7:07: aus dem Bettchen gequält und in die Dusche gehüpft.

7:31: gerade fertig, der Kaffee kocht und Antonia kommt mit Paul’s Milchfahrrad aus der Chomley Street angeschüsselt. Pünktlichst wie immer, im Korb neben den Absatzsandalen: ein Pfefferhuhn und eine Knoblauchknolle. Man weiß nie.

7:40: Toast und Kaffee fertig, Frühstücken. Dazu: erstes Glas Schampus.

7:50: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, Hähnchen wird filetiert, Wraps geschmiert und gewickelt, als gäbe es kein morgen, Gemüse geschnippelt und Guacamole in der Mikrowelle zubereitet. Wir verzichten auf Mettigel, aber die Kühltasche ist ohnehin voll. Muttis in Aktion.

8:45: Fuß- und Fingernägel werden lackiert.

9:00: der Frisörsalon 31/20 St. Edmonds Road öffnet wegen guten Wetters draußen seine Pforten. Erste Kundin: Antonia Barth mit dünnen Haaren.

9:10: die zweite Frisöse Nina trifft ein. Mit vereinten Kräften und einer halben Flasche Haarspray extra super stark (nicht mit Heißkleber zu verwechseln) ist die Frisur von Antonia in Form. Leider zerstört der Haarschmuck die Frisur, so dass die Prozedur von vorne beginnt und im vierten Anlauf erfolgreich beendet wird.

9:30: nächste Kundin im Salon: Anke Stahn. Selbes Spielchen. Mehr Schampus.

9:50: Die Frisur sitzt. Mit Fashiontape werden letzte Änderungen an Kleidern und sonstigen Partien vorgenommen. Schminke drauf und Fotos geschossen.

10:15 Abmarsch. Bepackt mit Taschen und Täschchen, stolzierend in zu großen Schuhen geht’s zum Kaffeemann und dann in den Caulfield Express, direkt zur Rennbahn.

Dort treffen wir David, Andy und Joan, den australischen Teil der Veranstaltung. In ulkigsten Verstecken schmuggeln wir unsere Getränke durch die Kontrolle. Wir sind auch ziemlich alleine mit unserem Gepäck, aber der Deutsche ist nun mal gerne organisiert mit Stullen und Picknickdecke.
Die Sonne kommt raus und peng! 30 Grad, lauwarme Getraenke, gute Laune und das Wettfieber verwandeln die Menge um die Pferderennbahn zu einer Feiermeile in schick. Die Herren in Anzug und Schlips, die Damen etwas luftiger in Kleidchen und Hut. Es finden zehn Rennen statt und wir sind zwischendurch nahe am Sonnenstich. Es ist ein bisschen wie Wiesn in der Heimat, so dass wir gegen Ende beschließen, mitzutrinken. Es wurde dann sehr lustig. Leider haben wir nix gewonnen, außer viel an Erfahrung. Die kann ich in zwei Wochen beim Melbourne Cup (dem größten und teuersten Pferderennen des Landes) auch gut gebrauchen. Der Abend klang gemütlich auf der Chapel Street bei mir um die Ecke und auf meinem Balkon aus. Gestern Nacht hab ich gedacht, ich muss vielleicht sterben, aber wie ihr seht: ich lebe noch.
Heute morgen ein herzhaftes Frühstück mit Kollegen und dann haben Steffi und ich uns auf der Mornington Penninsula den Wind um die Nase wehen lassen. Und schon war alles gut.

Sonntagsgrüße aus Melbourne von eurer galoppierenden Änk.