Die Finanzkrise – sie ist in aller Munde. So richtig bekommt man hier am Ende der Welt nichts davon mit. Die Sonne scheint immer noch, man findet Fünfdollarnoten auf der Straße, meine Kollegen denken über Häuserkäufe nach und der Spruch „No worries, mate“ bringt einen einfach durch alle Lebenslagen. Positiv hervorzuheben ist der hervorragende Dollarkurs, der uns sogar ein unbeschwertes Leben beschert, denn wir können nun Alles ganz einfach durch zwei teilen. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Trotzdem mussten wir das schlechte Gewissen bekämpfen und wollten uns mit der Heimat solidarisch zeigen. Was taten wir also? Wir kurbelten die Wirtschaft an und gingen shoppen bis wir uns gerade noch so zum Kriegsdenkmal über der Stadt schleppen konnten, um dort im Sonnenuntergang unser Sushi zu verspeisen. Und nun kann ich sagen, ich hab mein Rezept gegen die Krise gefunden: man lege einfach sein Geld in schönen Kleidern und Hüten an, gegebenenfalls kann man auch über Flugtickets und Eiscreme oder neue Autoantennen nachdenken. Funktioniert super! Und man kommt zum gleichen Resultat: am Ende des Tages ist das Konto auf 0 (schwarz).
Da das Quecksilber mittlerweile auf ungefähr 30 Grad klettert, mussten wir uns Sonntag abkühlen und man ging früh surfen. Olala! Unser Surflehrer war genauso attraktiv wie Tante Käthe bei der WM 1990, leider haben wir versäumt, ein Bild der Lockenpracht mit Schnäuzer zu schießen. Aber wir standen ihm in unseren Ganzkörperanzügen in nichts nach. Zwei Stunden paddelten, hüpften und balancierten wir in den riesigen Wellen von Torquay an der Great Ocean Road herum. Eigentlich kam ich mir vor, wie bei einer Kneipp-Kur im Wassertretbecken. Erwischt man eine Welle gut, ist man schnell in Richtung Strand gedüst. Aber möchte man in die Wellen zurück ist man auch gerne mal zehn Minuten unterwegs – drei Schritte vor, zweieinhalb dank Brandung zurück. Am Ende war ich maxalle, aber es hat furchtbar viel Spaß gemacht! Nun muss ich nur noch die Standfestigkeit ausbauen – üben, üben, üben. Und die Hühnerflügel nicht vergessen.
Das Wochenende klang gemütlich aus bei Kaffee an der herrlichen Küste. Was geht’s uns gut hier, fernab von Stress und Hektik! Und genau das hoffe ich von Euch allen auch.
Cheers, Eure Änk.
Trotzdem mussten wir das schlechte Gewissen bekämpfen und wollten uns mit der Heimat solidarisch zeigen. Was taten wir also? Wir kurbelten die Wirtschaft an und gingen shoppen bis wir uns gerade noch so zum Kriegsdenkmal über der Stadt schleppen konnten, um dort im Sonnenuntergang unser Sushi zu verspeisen. Und nun kann ich sagen, ich hab mein Rezept gegen die Krise gefunden: man lege einfach sein Geld in schönen Kleidern und Hüten an, gegebenenfalls kann man auch über Flugtickets und Eiscreme oder neue Autoantennen nachdenken. Funktioniert super! Und man kommt zum gleichen Resultat: am Ende des Tages ist das Konto auf 0 (schwarz).
Da das Quecksilber mittlerweile auf ungefähr 30 Grad klettert, mussten wir uns Sonntag abkühlen und man ging früh surfen. Olala! Unser Surflehrer war genauso attraktiv wie Tante Käthe bei der WM 1990, leider haben wir versäumt, ein Bild der Lockenpracht mit Schnäuzer zu schießen. Aber wir standen ihm in unseren Ganzkörperanzügen in nichts nach. Zwei Stunden paddelten, hüpften und balancierten wir in den riesigen Wellen von Torquay an der Great Ocean Road herum. Eigentlich kam ich mir vor, wie bei einer Kneipp-Kur im Wassertretbecken. Erwischt man eine Welle gut, ist man schnell in Richtung Strand gedüst. Aber möchte man in die Wellen zurück ist man auch gerne mal zehn Minuten unterwegs – drei Schritte vor, zweieinhalb dank Brandung zurück. Am Ende war ich maxalle, aber es hat furchtbar viel Spaß gemacht! Nun muss ich nur noch die Standfestigkeit ausbauen – üben, üben, üben. Und die Hühnerflügel nicht vergessen.
Das Wochenende klang gemütlich aus bei Kaffee an der herrlichen Küste. Was geht’s uns gut hier, fernab von Stress und Hektik! Und genau das hoffe ich von Euch allen auch.Cheers, Eure Änk.

2 Kommentare:
Aenk, schoen, dass der Sommer endlich die suedliche Hemisphaere erreicht hat, wa :-)
Schade nur, dass Jo'burg soweit vom Meer weg ist und mein Pool keine Wellenanlage hat, sonst waere ich auch oefters Surfen.
Geniess das Wetter weiterhin, ich werd mir kommende Woche mal das in Deutschland anschauen, Geschaeftsreise...
Gruessle ausm Westen
Der Ranger
Jaja, das Paddeln... Da hilft nur: fleissig üben! Und keine Angst, das wird mit der Zeit schon besser und die Arme schmerzen dann auch nicht mehr so sehr.
Ein fröhliches Aloha ausm Atlantik,
Peer
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